Stundenprotokoll vom 06.12. – “Wiederholung Arbeitslosigkeit”

Inhalt der Doppelstunde:

  1. Orga
  2. Gruppentunier
  3. Wiederholung durch “One Stay – One Stray”
  4. Feedback

Zu Beginn der Doppelstunde am 06.12. wurde bei der Orga am Anfang gemeckert über die Disziplin im Kurs. Sowohl über das Stundeprotokoll, die Lautstärke im Unterricht und insbesondere weil nicht genügend Bücher mitgenommen wurden. Daraufhin wurden alle Schüler auf das vorhanden sein ihrer Bücher abgefragt.

Ein ersten Teil des Unterrichts machten wir die zweite Runde unseres Gruppentuniers mit Fragen zum Thema Arbeitslosigkeit. Davor durften wir aber 6 Minuten lang die Fragen durchlesen und rekapitulieren.

Der Kursschnitt des Ergebnisses beim Gruppentunier war 26,25.

Den zweiten Teil der Doppelstunde wurde wir in Zweiergruppen eingeteilt. Eine Zweiergruppe bekam eine oder mehrer Texte bzw. Materialien im Buch(S. 257ff M20-M30)  zugewiesen, sollte sich diese zusammen mit dem Partner erarbeiten und diese in einer Minute zusammenfassen lernen.

Anschließend konnte in der Methode “One Stay – One Stray” jeweils ein Gruppenpartner alle anderen Stationen besuchen und sich auf seinem Arbeitsblatt Notizen zum jeweiligen Thema machen, währrend der Andere an seiner Station blieb und den Mitschülern das Material zusammenfassen musste.

Zum Ende hin haben wir Feedback gegeben ob diese Methode effektiv gewesen sei und das Ergebnis war:

  • Weniger Texte/Stationen wären besser gewesen
  • Nicht alle Texte konnten in der Zeit erklärt werden
  • Zur Wiederholung an sich gut
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Doppelstunde am 29.11.2010: psychische Folgen der Arbeitslosigkeit

In der Doppelstunde am 29.11.2010 haben wir uns mit den psychischen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit beschäftigt und die Methodik des Gruppenturniers eingeführt.

Psychische Auswirkungen der Arbeitslosigkeit:

Wir haben zuerst den idealtypischen Verlauf einer Arbeitslosigkeit betrachtet (S.255 M18). Der Verlauf einer Arbeitslosigkeit ist geprägt durch vier Phasen:

  • Schock: Der Arbeitslose ist durch den Verlust der Arbeit schwer getroffen.
  • Optimismus: Der Arbeitslose beginnt mit einer intensiver Jobsuche, er ist hoch motiviert
  • Pessimismus: Der Arbeitslose hast keine Aussichten auf neue Arbeit und seine Motivation sinkt.

  • Fatalismus: Der Arbeitslose überlässt sich seinem Schicksal, er glaubt nicht daran das er wieder Arbeit findet.

Im Anschluss haben wir uns mit dem konkreten Fall einer Arbeitslosigkeit die verschiedenen Phasen verdeutlicht und Abweichungen von dem idealtypisch Bild festgestellt.

Klärung des Begriffes Insolvenz:

Ein Unternehmen ist insolvent wenn es die Schulden bei seinen Schuldnern nicht bezahlen kann. Die Leitung des Unternehmens übernimmt von da an ein Insolvenzverwalter der die Aufgabe hat möglichst viele Schulden zu tilgen. Das Gehalt der Arbeiter kommt in dieser Zeit von der Agentur für Arbeit.

Gruppenturnier:

Wir wurden in 5 Gruppen mit 3 oder 4 Mitgliedern eingeteilt und mussten die 30 Fragen die wir, in der Stunde vorher gefunden hatten, am Anfang der Stunde mit der Hilfe des Buches schriftlich beantworten. Am Ende der Stunde mussten wir die Fragen dann in der Gruppe mit verdeckten Antworten lösen, ob wir diese richtig oder falsch beantwortet haben konnten wir auf einem Notizzettel festhalten.

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Stundenprotokoll für den 15 November 2010

Am Anfang der Stunde  besprachen wir die Klausur ansatzweise. Es wurde noch einmal verdeutlicht, wie man richtig zitiert und die umgangssprachlichen Ausdrücke in der Klausur vermeidet.

Außerdem wurde erwähnt, dass eine bestimmte Anzahl von Punkten in der Klausur als “ sonstige Punkte” vergeben wurden. Die Rückgabe der Klausur fand statt.

Es wurde ebenfalls der Unterschied zwischen Marktwert und Preis erläutert:

Marktwert: Der Wert, den Leute bereit sind, für die Ware oder die Dienstleistung zu zahlen

Preis: festgelegter Preis

Anschließend sollten wir im Buch auf Seite 242 die Zeilen 1 bis 17 lesen und eine Besprechung der Abbildung auf Seite 243 fand statt.

Hier noch einmal die Fachbegriffe eines “ideal typischen Konjunkturverlaufs” :

- Aufschwung: Gesamtnachfrage steigt, BIP nimmt zu, Bevölkerung steht mehr Geld zur Verfügung

- Abschwung: Gesamtnachfrage sinkt, BIP nimmt ab, Bevölkerung steht weniger Geld zur Verfügung

- Hochkonjunktur: Vollbeschäftigung

- Konjunkturtief: brachliegende Kapazität, Arbeitslosigkeit

- neues Tief: liegt höher als das Konjunkturtief

- neuer Aufschwung: erneuter Anstieg der Gesamtnachfrage, …

Der Begriff  “ Vollbeschäftigung” wurde ebenfalls definiert: Arbeitslosenquote liegt unter 3-4 Prozent.

Anschließend wurden zwei Arbeitsblätter mit der Überschrift “Konjunkturverlauf“ verteilt und in Gruppen bearbeitet. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden am Ende der Stunde mit Hilfe der “ohne stay three stray” Methode vorgestellt und verglichen.

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1. Klausur (8.11.2010)

Hallo zusammen,

den Text der Klausur kann ich hier leider aus Urheberrechtsgründen nicht einstellen, aber die Arbeitsaufträge. Der Text beschrieb das Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Arbeitsaufträge:

1.       Bitte erläutern Sie sich nochmals alle sieben Bestandteile der BIP-Definition mit eigenen Worten anhand eines selbst gewählten Beispiels.

2.       Arbeiten Sie heraus, wie sich folgende Beispiele auf das Wachstum des BIP in diesem Jahr auswirken werden?

A.       Der Preis für importiertes Öl steigt in einem Jahr um 30 Prozent (vgl. „nominal” und „real”!).

B.       Eine Hausbesitzerin mit Gemüsegarten heiratet ihren Gärtner (für den sie Steuern zahlte).

C.       BMW verkauft einen Jahreswagen.

D.       100000 ausländische Arbeitskräfte, die in bestimmten Berufen fehlen, kommen nach Deutschland.

E.        Ein deutscher Wissenschaftler geht für drei Jahre an eine amerikanische Universität.

F.        In den Sommermonaten geht der Absatz von Waren deutlich zurück.

G.       Nach zwei Jahren wird ein Motorroller mit einem Verlust von 20 Prozent wieder verkauft.

3.       Erörtern Sie bitte: Inwiefern ist das BIP (bzw. BNE) ein optimales Maß für den Wohlstand eines Landes und inwiefern nicht?

Operatoren:

erklären Sachverhalte durch Wissen und Einsichten in einen Zusammenhang (Theorie, Modell, Regel, Gesetz, Funktionszusammenhang) einordnen und deuten.
erläutern Wie erklären, aber durch zusätzliche Informationen und Beispiele verdeutlichen.
herausarbeiten / ermitteln / erschließen Aus Materialien bestimmte Sachverhalte herausfin- den, auch wenn sie nicht explizit genannt werden, und Zusammenhänge zwischen ihnen herstellen.
erörtern Zu einer vorgegebenen Problemstellung eine reflektierte, kontroverse Auseinandersetzung führen und zu einer abschließenden, begründeten Bewertung ge? langen.
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Stundenprotokoll vom 25.10. – “Magisches Viereck”

In der Doppelstunde am Montag, dem 25.10. wurden zu Beginn der Stunde ein paar organisatorische Dinge geklärt:

  • Am 08.11. ist Klausurtermin – für die Leute die nicht schreiben, fällt es aus
  • Am 15.11. kommt 2 Personen vom Verlag an der Ruhr in unseren Unterricht.
  • Zettel mit einem Themenüberblick der Jahrgangsstufe 12 wurde verteilt Hier zum Download: _aufgaben_und_texte_nach_buch

Danach wiederholten wir zu erst den Produktionsprozess, den Wirtschaftskreislauf als auch das BIP.

Das Hauptthema dieser Stunde aber war das Magische Viereck. Dieses Magische Viereck beschreibt die vier Wirtschaftsziele der Deutschen Wirtschaftspolitik.

Dazu haben wir erst einmal den Text im Buch(S. 235 M7) gelesen und danach auf Plakaten unsere Ideen dazu niedergeschrieben(siehe Bild).

Das Ergebnis der Erklärung der Begriffe, war folgendes:

  • Preisniveau – Eine “gesunde” Relation von Güterpreis zu Gehalt muss gegeben sein
  • hoher Beschäftigungsstand – wenig Arbeitslose(momentaner Stand: ca. 3 Mio. Arbeitslose, was 10-13% entspricht)
  • Wirtschaftswachstum – Zunahme der Wirtschaftsleistung gemessen am BIP
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht – Import und Export sollte ausgeglichen sein

Diese 4 Wirtschaftsziele stehen in Konkurrenz zu einander und hängen auch voneinander ab.

Anschließend hat der Kurs 2 Arbeitsaufträge bekommen:

Gruppe A sollte M10 (SoWi-Buch S. 240) analysieren und mit M11a (SoWi-Buch S. 241) vergleichen, wohin gegen die Gruppe B M10 analysieren und mit M11b (Sowi-Buch S. 241) vergleichen sollte.

Die Ergebnisse wurden anschließend mit einem Partner der jeweils anderen Gruppe ausgetauscht und anschließend an der Tafel zusammen getragen(siehe Grafik).

Hier nochmal schriftlich die Ergebnisse der Auswertung des BIP von 1962-2007:

  • Stetiges Wachstum mit weniger Ausnahmen
  • Mitte der 70er Jahre war die Ölkrise
  • M11a zeigt stetiges Wachstem, weil das BIP von 1949 mit 100 gleichgesetzt wurde(Indexierung).
  • Langfristig nimmt die Wachstumshöhe ab – von 9% in den 50er Jahren auf 2% in den 2000ern
  • Grafiken manipulieren

Damit war die Stunde auch schon fast vorbei, bis auf dass wir noch eine Hausaufgabe aufbekommen haben nämlich : Lesen von M12 auf Seite 242.

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Stundenprotokoll vom 27.09.2010 – Bruttoinlandsprodukt

In der Doppelstunde am 27.09.2010 nahmen wir die Entstehung des BIP (Bruttoinlandsprodukt) zum Teil im lehrerzentrierten Frontalunterricht durch.

Wenn man den Wert aller Waren, ob Endprodukte oder Rohstoffe und Zwischenprodukte, die noch nicht weiterverarbeitet wurden, und Dienstleistungen aller Art, die über einen bestimmten Zeitraum (normalerweise ein Jahr) in einer Volkswirtschaft hergestellt bzw. erbracht wurden zusammenzählt erhält man das BIP.

Die Leistungen müssen hierbei nicht von Inländern erbracht werden. Wenn man nur die Leistungen von Inländern zählt, ob sie innerhalb der Volkwirtschaft produzieren oder nicht, erhält man das Bruttonationaleinkommen.

(Inländer sind Personen, deren ständiger Wohnsitz im Inland liegt, unabhängig ihrer Staatsangehörigkeit.)

Das BIP lässt sich nominal und real darstellen. Das nominale BIP gibt das BIP abhängig der momentanen Preise an, das reale BIP ist jedoch unabhängig von den Preisen (preisbereinigt).

Das BIP entsteht so:

Wenn man vom Bruttoproduktionswert (die Summer der Werte aller Güter und Dienstleistungen) die Vorleistungen abzieht erhält man die Bruttowertschöpfung. Die von den Unternehmen an den Staat gezahlten Gütersteuern werden dazu addiert und die erhaltenen Gütersubventionen abgezogen.

Auf den Tortendiagrammen kann man sehen, wie es sich bei der Entstehung, Verwendung und bei der Verteilung zusammensetzt.

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Stundenprotokoll vom 20.9.2010 – Wirtschaftskreislauf

In der Doppelstunde am Montag den 20.09.2010 stellten wir die Plakate über den Wirtschaftskreislauf aus der letzten Stunde mit der „One stay, three stray“ Methode vor.

Zuerst zu der „One stay, three stray“ Methode: Wie der Name schon sagt bleibt einer aus der Gruppe bei dem Plakat und die anderen lassen sich bei einer anderen Gruppe (bzw. bei der Person die dort geblieben ist) deren Plakat erklären. Nach einer bestimmten Zeit löst einer aus der Gruppe den Erklärenden ab, sodass dieser ebenfalls zu den anderen Plakaten kann. Dies geschieht so oft, bis jeder sein Plakat erklärt hat und jeder die Plakate der anderen Gruppen gesehen hat.

Das erste Plakat (cimg1099.jpg) erklärt den Wirtschaftskreislauf indem es die Verbindungen zwischen den Faktormärkten, Unternehmen, Gütermärkten, dem Staat und den privaten Haushalten aufzeigt.

Die Unternehmen kaufen und verkaufen Güter auf den Gütermärkten, wodurch in diesem Bereich Einnahmen und Ausgaben entstehen. Sie zahlen Steuern an den Staat und bekommen von ihm Subventionen, bekommen Faktorleistunden von den Faktormärkten und zahlen Löhne an sie.

Die Gütermärkte verkaufen Güter an den Staat und Steuern an ihn. Außerdem kaufen Haushalte Güter.

Arbeiter aus diesen Haushalten erbringen Arbeit als Faktorleistung und bekommen Lohn dafür. Haushalte zahlen Steuern an den Staat und erhalten Leistungen wie z.B. die Sozialversicherung von ihm.

Die Faktormärkte zahlen ebenfalls Steuern an den Staat.

Auf dem zweiten Plakat (cimg1100.jpg) wurden die Verbindungen der verschiedenen Bereichen mit dem Staat nicht mehr nachgeschrieben und waren dadurch nicht erkennbar.

Die Unternehmen erzeugen im Produktionsprozess mit den Vorleistungen, Produktionsfaktoren und mit Hilfe des Transports ein Output, was verkauft wird und wodurch sie einen Umsatz haben. Der Konsum sorgt für Güterbefriedigung und Ausgaben der privaten Haushalte. Diese erbringen Arbeit als Faktorleistung an die Unternehmen und erhalten dadurch ein privates Einkommen.

Das dritte Plakat (cimg1101.jpg) ist sehr übersichtlich und einfach dargestellt. Die Haushalte arbeiten (Arbeit als Faktorleistund auf dem Faktormarkt) und haben dadurch ein Einkommen.

Sie zahlen Steuern an den Staat und erhalten eine Sozialversicherung. Sie konsumieren Güter, die sie vom Gütermarkt bekommen und haben dadurch Ausgaben an diesen. Als Hauptaugenmerk des Gütermarktes steht der Verkauf, dazu gibt es Verbindungen vom Gütermarkt zum Unternehmen: Die Einnahmen die an das Unternehmen gehen und den Transport.

Das Unternehmen zahlt Steuern an den Staat und bezieht gegen Bezahlung Vorleistungen und Faktorleistungen von den Faktormärkten. Sie benutzen natürliche Ressourcen und schaffen Kapital an.

Beim vierten Plakat (cimg1102.jpg) werden bei der Produktion aus Vor- und Faktorleistungen zu Produktionsfaktoren und das Produkt wird gelagert oder verkauft. Das Geld daraus geht an den Staat in Form von Steuern, an die Haushalte als Lohn oder in die Vermögensbildung des Unternehmens, was Kapital werden kann, das in die Produktion fließt.

Auf dem fünften Plakat (cimg1103.jpg) werden die Faktorleistungen und Vorleistungen zur Produktion transportiert wodurch Geld in den Staat in Form von Mautgebühr fließt. Dort werden Güter hergestellt und gelangen zum Händler, woraus Gewerbesteuer in den Staat fließt. Die Güter gelangen durch den Verkauf zu den privaten Haushalten, die Steuern an den Staat zahlen und Transferzahlungen erhalten und durch Arbeitsleistung am Faktormarkt beteiligt sind.

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Neuer SoWi-Blog

Hallo liebe Schülerinnen, liebe Schüler des Grundkurs SoWi 12,

dies ist unser funkelnagelneuer und leider noch sehr leerer Blog.

Ich hoffe, er wird mit spannenden, witzigen, informativen Stundenprotokollen gefüllt!

Mit bestem Gruß
Marco Fileccia

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