In der Doppelstunde am Montag den 20.09.2010 stellten wir die Plakate über den Wirtschaftskreislauf aus der letzten Stunde mit der „One stay, three stray“ Methode vor.
Zuerst zu der „One stay, three stray“ Methode: Wie der Name schon sagt bleibt einer aus der Gruppe bei dem Plakat und die anderen lassen sich bei einer anderen Gruppe (bzw. bei der Person die dort geblieben ist) deren Plakat erklären. Nach einer bestimmten Zeit löst einer aus der Gruppe den Erklärenden ab, sodass dieser ebenfalls zu den anderen Plakaten kann. Dies geschieht so oft, bis jeder sein Plakat erklärt hat und jeder die Plakate der anderen Gruppen gesehen hat.

Das erste Plakat (cimg1099.jpg) erklärt den Wirtschaftskreislauf indem es die Verbindungen zwischen den Faktormärkten, Unternehmen, Gütermärkten, dem Staat und den privaten Haushalten aufzeigt.
Die Unternehmen kaufen und verkaufen Güter auf den Gütermärkten, wodurch in diesem Bereich Einnahmen und Ausgaben entstehen. Sie zahlen Steuern an den Staat und bekommen von ihm Subventionen, bekommen Faktorleistunden von den Faktormärkten und zahlen Löhne an sie.
Die Gütermärkte verkaufen Güter an den Staat und Steuern an ihn. Außerdem kaufen Haushalte Güter.
Arbeiter aus diesen Haushalten erbringen Arbeit als Faktorleistung und bekommen Lohn dafür. Haushalte zahlen Steuern an den Staat und erhalten Leistungen wie z.B. die Sozialversicherung von ihm.
Die Faktormärkte zahlen ebenfalls Steuern an den Staat.

Auf dem zweiten Plakat (cimg1100.jpg) wurden die Verbindungen der verschiedenen Bereichen mit dem Staat nicht mehr nachgeschrieben und waren dadurch nicht erkennbar.
Die Unternehmen erzeugen im Produktionsprozess mit den Vorleistungen, Produktionsfaktoren und mit Hilfe des Transports ein Output, was verkauft wird und wodurch sie einen Umsatz haben. Der Konsum sorgt für Güterbefriedigung und Ausgaben der privaten Haushalte. Diese erbringen Arbeit als Faktorleistung an die Unternehmen und erhalten dadurch ein privates Einkommen.

Das dritte Plakat (cimg1101.jpg) ist sehr übersichtlich und einfach dargestellt. Die Haushalte arbeiten (Arbeit als Faktorleistund auf dem Faktormarkt) und haben dadurch ein Einkommen.
Sie zahlen Steuern an den Staat und erhalten eine Sozialversicherung. Sie konsumieren Güter, die sie vom Gütermarkt bekommen und haben dadurch Ausgaben an diesen. Als Hauptaugenmerk des Gütermarktes steht der Verkauf, dazu gibt es Verbindungen vom Gütermarkt zum Unternehmen: Die Einnahmen die an das Unternehmen gehen und den Transport.
Das Unternehmen zahlt Steuern an den Staat und bezieht gegen Bezahlung Vorleistungen und Faktorleistungen von den Faktormärkten. Sie benutzen natürliche Ressourcen und schaffen Kapital an.

Beim vierten Plakat (cimg1102.jpg) werden bei der Produktion aus Vor- und Faktorleistungen zu Produktionsfaktoren und das Produkt wird gelagert oder verkauft. Das Geld daraus geht an den Staat in Form von Steuern, an die Haushalte als Lohn oder in die Vermögensbildung des Unternehmens, was Kapital werden kann, das in die Produktion fließt.

Auf dem fünften Plakat (cimg1103.jpg) werden die Faktorleistungen und Vorleistungen zur Produktion transportiert wodurch Geld in den Staat in Form von Mautgebühr fließt. Dort werden Güter hergestellt und gelangen zum Händler, woraus Gewerbesteuer in den Staat fließt. Die Güter gelangen durch den Verkauf zu den privaten Haushalten, die Steuern an den Staat zahlen und Transferzahlungen erhalten und durch Arbeitsleistung am Faktormarkt beteiligt sind.